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Jahrestour 2007 des Bikerstammtisch Lahn 2004
Für 11 Personen waren vom 05.09. – 09.09.07 im Landgasthof Trüter Hotelzimmer reserviert. Mit 6 Motorräder und einem Auto ging es im trüben Wetter an den Rand des Harzes. In Hattorf, im größten Dorf Niedersachsens, wurden die Koffer ausgepackt. Nach einem Erkundungsspaziergang, freuten wir uns auf das Abendessen im Hotel mit hauseigener Metzgerei.
Der Nieselregen am 1. Tag schreckte uns nicht davon ab, in die gewaltfreie Westernstadt Pullmann City in Hasselfelde zu fahren. Dort fühlte man sich in die Vergangenheit der amerikanischen Kultur zurück versetzt. Die zahlreichen Geschäfte in der Westernstadt bietet alles was der „echte Cowboy“ zum Leben braucht. Mit den Regenkombis bekleidet, ging es weiter an den nächsten Besichtigungspunkt. Das Josephkreuz ist ein auf dem 580 m hohen Großen Auerberg südöstlichen Harz in Stahlfachwerk errichteter Aussichtsturm in Form eines Doppelkreuzes. Es ist 38 m hoch und wiegt ca. 125 t. Die Konstruktion wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten. Die Regenbekleidung konnte für eine Tasse Kaffee in der Altstadt von Quedlingburg endlich ausgezogen werden.
Der Freitag begann leider wieder mit Regen, dennoch wollte sich ein Teil der Gruppe den Weg zum 1141 m hohen Broken nicht entgehen lassen. Mit der Harzer Schmalspurbahn ging es rund 60 Streckenkilometer auf den höchsten Gipfel Norddeutschlands. Der andere Teil der Gruppe vergnügte sich in der Zwischenzeit auf der Sommerrodelbahn in Schierke. Getroffen haben wir uns wieder am Bahnhof Drei Anne Hohe. Von dort fuhren wir gemeinsam an die Okertalsperre. Die Bogenstaumauer hat eine Höhe von 67 m und ist 260 lang. Der Druck des Wassers beträgt 320.000 t. Nach einem Gruppenfoto ging es zurück ins Hotel. Der Abend endete mit einem Spielchen im nahe liegenden Bowling Center.
Aufgrund des schlechten Wetters am Samstag, wollte nicht die vollzählige Gruppe an den „Eichsfelder Bikertage“ teilnehmen. Nachdem ca. 300 Motorräder an unserem Hotel vorbei waren, beschlossen wir auf das Altstadtfest nach Goslar zu fahren. Obwohl es nicht mehr aufhörte zu nieseln, war das Fest gut besucht und die Livemusik spielte. Die wärmende Tasse Kaffee wurde in einem historischen Café genossen. Der Riesenwindbeutel sorgte für Gelächter und wurde sogar durch drei Personen nicht aufgegessen. Nachdem wir unsere Kleidung zum trocknen aufgehängt hatten, trafen wir uns wieder vollzählig zum letzten reichhaltigen Abendessen. Wir bedankten uns für die Gastfreundlichkeit und ließen den Abend an der Theke ausklingen.
Der Abreisetag begann mit einem deftigen Frühstück und anziehen der Regenbekleidung. Auf der Autobahn ging es zügig vorwärts. Nach 222 km machte uns ein platter Motorradreifen sorge, dennoch kamen alle nach ca. 320 km unversehrt zu Hause an.Trotz des schlechten Wetters hat die Tour Spaß gemacht und wir danken den Organisatoren. Gleichzeitig begrüßen wir die neuen Mitglieder im Bikerstammtisch Lahn 2004. Wer mehr über uns erfahren möchte, findet uns auf der Homepage www.bst-lahn2004.de.
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